Ein bewegender Dokumentarfilm über Marlene Goldstein und die Geschichte einer Familie aus Baden und dem Elsass
Am Freitag, 20. November 2026, um 18 Uhr wird im Illenau-Saal in Achern der Dokumentarfilm „Der verlorene Mantel“ gezeigt.
Der Film erzählt die bewegende Lebensgeschichte von Marlene Goldstein-Steinhauer, die als zehnjähriges Mädchen 1940 aus dem Internierungslager Gurs floh und gemeinsam mit ihren Eltern unter falschem Namen die Verfolgung durch die Nationalsozialisten überlebte. 1950 kehrte sie nach Freiburg zurück, wo sie später als Staatsanwältin tätig war. Frankreich blieb zeitlebens das Land ihrer Sehnsucht.
Über 150 Jahre, vier Kriege und drei Generationen hinweg zeichnet der Film die wechselvolle Geschichte der Familien Klein und Goldstein nach. Historische Aufnahmen, persönliche Dokumente, Fotografien, KI-Animationen und Chansons verbinden sich zu einer eindrucksvollen filmischen Collage, die neben tragischen und bewegenden Momenten auch heitere und widersprüchliche Seiten der Familiengeschichte zeigt.
Die Veranstaltung wird vom Stadtarchiv Achern in Kooperation mit dem Förderkreis Forum Illenau e. V. organisiert.
Veranstaltungsdetails:
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Wann: Freitag, 20. November 2026, 18 Uhr (Filmlänge: 107 Minuten)
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Wo: Illenau-Saal, Illenauer Allee 77, 77855 Achern
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Einlass: ab 17:30 Uhr
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Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten
Ein Film über Verfolgung, Flucht, Erinnerung und die Kraft familiärer Lebensgeschichten – ein Stück Zeitgeschichte, das berührt und zum Nachdenken anregt.