Ein Besuch lohnt sich.
Nachhaltig. Kulturell. Informativ

Informationsfahrt nach Grafeneck

Treffpunkt Parkplatz vor der Illenau, 8:30 Uhr

Besuch der Ausstellung „Euthanasie“ - Verbrechen in Südwestdeutschland Grafeneck 1940.


mit Winfried Hoggenmüller und Björn Habich

Treffpunkt und Abfahrt (Bus):
Parkplatz vor der Illenau um 8:30 Uhr
voraussichtliche Rückkehr 18 Uhr
Kosten pro Person: ca. 28 Euro
Anmeldung erforderlich.
Anmeldeschluss: Freitag, 4. März 2016, 18 Uhr.


Download der Einladung als PDF 


Gemeinschaftsveranstaltung des Forum Illenau und des Historischen Vereins Achern.

Die Ausstellung „Euthanasie“- Verbrechen in Südwestdeutschland Grafeneck 1940 – Geschichte und Erinnerung – bildet den Kern des Dokumentationszentrums. Die Ausstellung stellt im ersten und zentralen Raum die Ereignisse des Jahres 1940 dar. Grafeneck steht in dieser Zeit für eines der großen „arbeitsteiligen Verbrechen“ des Nationalsozialismus. Seine Bedeutung geht dabei weit über lokale und regionale Bezüge hinaus. Grafeneck wird zum ersten Ort systematisch-industrieller Ermordung von Menschen und steht somit an einem Ausgangspunkt ungeheuerlicher Menschheitsverbrechen. Am 18. Januar 1940 beginnen die Morde in Grafeneck. Ihnen fallen bis Dezember 1940 über 10.600 Menschen – Männer, Frauen und Kinder – zum Opfer.

Aus der Heil-und Pflegeanstalt Illenau werden am 18. Mai die ersten 75 kranken Menschen in die Tötungsanstalt deportiert und dort vergast. Mindestens 260 Frauen und Männer der Illenau wurden Opfer der „Aktion T 4“. Ihnen ist der Gedenkraum des Illenau Arkaden Museums gewidmet und an sie wollen wir mit dieser Fahrt nach Grafeneck erinnern.