Gedenkweg für Opfer der NS-Gewaltherrschaft.
Denken. Gedenken. Erinnern.

Gedenken bedingt Denken und Erinnern. Die Aufarbeitung der Vergangenheit der Illenau ist sowohl auf persönliche Art, als auch mit Hilfe der verschiedenen Angebote, wie dem Gedenkraum im Museum, dem zentralen Mahnmal „Gedächtislücke“ oder dem Gedenkweg möglich.

Bewusst sollte der Gedenkraum im Illenau Arkaden Museum nicht museal abgeschieden für sich bleiben, vielmehr sollte die Erinnerung mit dem Mahnmal „Gedächtnislücke“ und dem Gedenkweg nach außen getragen werd.

 

Gedenkraum im Illenau Arkaden Museum

Namenstafeln erinnern daran, dass 260 Patienten der Illenau direkt in die Tötungsanstalt Grafeneck deportiert und ermordet wurden.

 

Zentrales Mahnmal „Gedächnislücke“

„Der tiefe Einschnitt auf dem Weg zur heutigen Illenau soll auf die dunkle Zeit des Nationalsozialismus aufmerksam machen, die auch die Patienten der Illenau nicht verschont hat.... Wo Worte an ihre Grenzen geraten, bleibt oft nur eine dunkle Leere, welche in die unbewusste Tiefe gerät.“ (Begleittext zum Entwurf,2013 von Hanna Buck und Rebecca Schmidt)

 

Gedenkweg

In 3 weiteren Stationen rund um die Illenau -angezeigt durch das Symbol der „Gedächnislücke“-  werden auf andere bedeutsame Gedenkorte verwiesen.

  • „Jugendkirche“ Illenau, mit Gedenkkreuz für die in Gurs ermordeten jüdischen Bürger/Patienten
  • Ehem. „Haus der unruhigen Männer“, in dem die geraubten polnischen Mädchen untergebracht waren.
  • Illenauer Friedhof mit Gedenkstein für die 260 Illenauer Euthanasieopfer.