Das Museum.
Konzept und Vision.

Die Illenau wird ein öffentlicher Ort

Von ihrer Eröffnung im Jahr 1842 bis zum Abzug der Franzosen konnten Acherner Bürger den Kernbereich der Illenau nur mit besonderer Befugnis oder Erlaubnis betreten. Nun ist die Stadtverwaltung eingezogen und ein Teil wird bewohnt. Alle diese und weitere Nutzungen lassen nur noch erahnen, was die Illenau einmal war: eine segensreiche Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. 


Die Ziele des Museums

Diese Erinnerung lebendig werden zu lassen, ist die Aufgabe der Begegnungsstätte in den Arkaden. Es wird die ganze Geschichte der Illenau dargestellt: die großartige des Anfangs und der Entfaltung, aber auch die leidvolle am Ende, die des Übergangs und die eines faszinierenden Neubeginns. Die Er-
innerung soll mitten im gegenwärtigen Leben wahrgenommen werden. 


Verständnis durch Information

Ein wichtiges Anliegen unseres Museums ist es, durch Infor-
mation zum Nachdenken, zum Gespräch, zum mitfühlenden Verstehen früherer und heutiger Patienten einzuladen. Und zu einem kritisch begleitenden Verständnis der vergangenen und heutigen Psychiatrie.


Eine Einheit

Museum und Bistro Café verstehen sich als räumliche Einheit. Der Besucher des Bistros hat gleichzeitig Zugang zum Aus-
stellungsbereich: Ein interessierter Blick, ein kurzes Verweilen lassen Geschichte gleichsam im Vorübergehen erleben. Ein wichtiges Anliegen unseres Museums ist es, durch Information zum Nachdenken, zum Gespräch, zum mitfühlenden Verstehen früherer und heutiger Patienten einzuladen. Und zu einem kritisch begleitenden Verständnis der vergangenen und heutigen Psychiatrie. 

 

Forschungsbereich

Ein Forschungsbereich mit Bibliothek und modernen Arbeits-
geräten wird der Aufarbeitung der Vergangenheit dienen und die Möglichkeit eröffnen, die Arbeitsergebnisse in anspre-
chender Form der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diese Forschungseinrichtung steht der Allgemeinheit zur Verfügung und soll besonders von Jugendlichen genutzt werden können.